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Zurück auf null.
Warum mir diese Auszeit nicht gut getan hat und was genau das jetzt verändert.
Hey Freunde,
Ich bin wieder zurück. Hoffe ihr habt mich (ein bisschen) vermisst.
Bevor wir richtig rein starten, kleines Update, was in den letzten sechs Wochen bei mir passiert ist: Ich war in Vietnam, für Weihnachten kurz zuhause, bin 30 geworden und in Kapstadt ins neue Jahr gestartet. Also viel unterwegs gewesen, viel gesehen, viel erlebt und wenig gearbeitet. Ich dachte, dass ich nach so einer Auszeit wieder voll motiviert sein werde.
Spoiler: Bin ich nicht (mehr dazu gleich).
Liebe Grüße aus Kapstadt,
Mareike
Zurück auf null.
Pausen sind nicht immer gut. Zumindest diese Pause war es nicht.
In den letzten Jahren bin ich aus Auszeiten immer mit extremer Motivation, neuen Ideen und Klarheit zurückgekommen. Aktuell ist (leider) eher das Gegenteil der Fall.
Meine Freundin Hannah hat in Vietnam für uns einen Goal Setting Workshop organisiert. Wir sind mit einer ausführlichen Jahresreflexion gestartet und haben dann daraus Visionen für die Bereiche Identity, Experience und Achievement entwickelt. Das hat extrem geholfen und gut getan (Jahresfazit: bestes Jahr meines Lebens bisher), aber auch ein paar Fragen aufgeworfen, mit denen ich in diese Auszeit gegangen bin. Ganz vorne mit dabei die Erkenntnis, dass ich meinen Fokus ein bisschen verloren habe.
Ich habe genau das gemacht, was ich anderen immer predige nicht zu tun: Ich hab zu viele Projekte gleichzeitig angestoßen. Hab den Fokus im Business schleifen lassen. Hab versucht, meine Personal Brand über mehrere Kanäle gleichzeitig weiter aufzubauen und dabei viel zu viel Zeit (und Geld) in Kanäle gesteckt, die keinen direkten Impact auf mein Business und meine persönliche Vision hatten.
Also zurück auf null:
Step 1: Problem erkennen.
Solange mir nicht bewusst ist, dass ich ein Problem habe, kann ich auch nicht gegensteuern.
Step 2: Vision challengen.
Wo will ich hin und was hilft mir dabei? Zahlen die Dinge, die ich grade tue, wirklich auf meine Vision und Ziele ein?
Step 3: Kill your darlings.
Nur weil ich etwas schon lange mache, heißt das nicht, dass es richtig ist. Wenn ich mit meinem heutigen Wissen neu entscheiden müsste: Was würde ich tun?
Step 4: Entscheidung treffen, weitermachen.
Die meisten Entscheidungen werden nicht besser, wenn ich sie wochenlang überdenke. Mein Kunde Paul meinte letztens: 51/49 reicht aus. Don’t overthink.
Die Ergebnisse von diesem Prozess werden in den nächsten Monaten auf meinen Kanälen sichtbar werden. Ich sag nur so viel: Alles wird sich (mit mir) ein bisschen verändern und vieles bleibt trotzdem irgendwie gleich.
Mehr Fokus auf die wichtigen (richtigen) Dinge.
2 Fragen, bevor du weitermachst:
[1] Was könntest du aus deinem Leben streichen, um es sofort zu verbessern?
[2] Wenn du nichts änderst: Was entscheidet dann automatisch für dich?
Taking a wrong turn allows you to see landscapes you wouldn’t otherwise have seen.

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